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Kompetenzbereich

Streitbeilegung und Durchsetzung

Ein Verfahren ist ein Werkzeug, kein Ziel — es soll eine Frage beantworten, nicht eine Rechnung eröffnen.

Auseinandersetzungen über technische Projekte haben eine Eigenheit: Beide Seiten haben teilweise recht, und beide haben Dokumente, die das belegen. Ein Verfahren beantwortet am Ende meist nicht, wer «gewonnen» hat, sondern wer seine Behauptungen belegen kann.

Deshalb steht am Anfang nicht die Klage, sondern die Beweislage: Was ist geschuldet, was ist erbracht, was ist dokumentiert. Erst mit dieser Antwort lässt sich entscheiden, ob eine Verhandlung, ein Vergleich oder ein Verfahren der richtige Weg ist — und zu welchem Einsatz.

Was ich dabei tue

  • Beurteilung der Erfolgsaussichten und der Beweislage, mit offener Darstellung der Risiken
  • Aussergerichtliche Verhandlung und Vergleich, einschliesslich der Kostenfolgen
  • Beweissicherung: Sicherung von Systemen, Protokollen, E-Mails und Spezifikationen
  • Geltendmachung und Abwehr von Forderungen aus Werk-, Dienst- und Kaufverträgen
  • Unterlassung und Beseitigung bei Wettbewerbs- und Markenverletzungen
  • Vertretung vor Gericht und in Schiedsverfahren

Wie ein Mandat in diesem Bereich abläuft

  1. 01Aktenblick

    Vertrag, Protokolle, Korrespondenz, Rechnungen. Ich sage, wo Sie stehen — auch dann, wenn es nicht die gute Nachricht ist.

  2. 02Einschätzung und Wahl des Wegs

    Erfolgsaussicht, Aufwand, Dauer und Kosten der möglichen Wege. Entscheiden tun Sie; ich lege die Grundlage dafür offen.

  3. 03Verhandlung

    Wenn ein Vergleich möglich ist, ist er meist besser als ein Urteil. Ich führe die Verhandlung mit einem Ergebnisziel und einer Grenze.

  4. 04Verfahren

    Wenn es zum Verfahren kommt, führe ich es mit den Beweismitteln, die tatsächlich vorhanden sind — ohne Behauptungen, die nicht belegbar sind.

Häufige Fragen zu Streitbeilegung

Können Sie vorab sagen, ob wir gewinnen?

Nein, und niemand kann das. Ich sage, welche Beweise es gibt, wo die Schwachstellen liegen und wie ähnliche Fälle üblicherweise ausgehen. Am Ende entscheidet ein Gericht nach seiner Würdigung — daran ändert eine Beurteilung nichts.

Kostet ein Verfahren mehr, als wir zurückgeholt haben?

Das lässt sich vorher überschlagen, und ich mache es vor jedem Schritt: Streitwert, Gerichts- und Parteikosten, Dauer. Bei kleineren Forderungen ist der Schlichtungsweg oder ein Vergleich fast immer der bessere Weg.

Übernehmen Sie auch nur eine Einschätzung, ohne das Mandat?

Ja. Eine begründete Stellungnahme zur Ausgangslage ist ein eigenständiger Auftrag und oft die Entscheidungsgrundlage dafür, ob überhaupt vorgegangen werden soll.

Typische Fragen

Kommt Ihnen eine davon bekannt vor?

  • Lohnt sich ein Verfahren überhaupt — was kostet es, und was lässt sich durchsetzen?
  • Wie sichern wir Beweise, solange wir noch Zugriff auf das System haben?
  • Können wir die Zahlung zurückhalten, bis der Mangel behoben ist?
  • Wie schnell kommen wir zu einer Entscheidung, und was können wir bis dahin tun?

Kontakt

Im ersten Gespräch geht es um die Ausgangslage, nicht um ein Mandat. Danach wissen Sie, ob ich der Richtige bin — und was der nächste Schritt kostet. Telefon und Anschrift stehen auf der Kontaktseite.

Nächster Schritt

Zwei Sätze genügen für den Anfang

Schildern Sie die Ausgangslage kurz. Ich sage Ihnen, ob das zu diesem Bereich gehört und was der nächste sinnvolle Schritt wäre.