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Kernkompetenz

Vertragsrecht und Vertragsgestaltung

Ein guter Vertrag beantwortet die Fragen, die niemand stellen wollte — bevor sie gestellt werden müssen.

Die meisten Verträge sind erst im Streit unbrauchbar. Die Leistung ist so beschrieben, dass beide Seiten sie unterschiedlich lesen können. Die Haftung ist auf einen Betrag begrenzt, den niemand bemerkt hat. Und der Weg aus dem Vertrag heraus ist entweder nicht geregelt oder so, dass er niemandem nützt.

Vertragsgestaltung soll nicht möglichst viel regeln, sondern die Fragen, die dieses Geschäft wirklich auslösen kann: Wer entscheidet, wenn sich etwas ändert? Wer trägt, wenn es schiefgeht? Wie kommen beide Seiten wieder auseinander, und zu welchem Preis?

Was ich dabei tue

  • Verträge über Lieferung, Dienstleistung und Zusammenarbeit — von der kurzen Vereinbarung bis zum Rahmenvertrag
  • Prüfung und Verhandlung fremder Entwürfe, mit Änderungsvorschlägen und Begründung
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen: Erstellen, Prüfen, Einbeziehen und Auslegen
  • Vertraulichkeitsvereinbarungen, Absichtserklärungen und Term Sheets
  • Änderungsmanagement: Nachträge, Anpassungen, Übertragung auf andere Gesellschaften
  • Beendigung: Kündigung, Aufhebung, Übergang von laufenden Geschäften

Wie ein Mandat in diesem Bereich abläuft

  1. 01Was soll geregelt sein

    Wir sprechen zuerst über das Geschäft, nicht über den Vertrag: Wer leistet was, wer zahlt wann, was passiert bei Ausfall, Verzug, Streit und Ende.

  2. 02Entwurf oder Prüfung

    Je nach Ausgangslage entsteht ein eigener Entwurf oder eine Bemerkung zu einem fremden — mit den Stellen, die vor der Unterschrift stehen müssen.

  3. 03Klärung offener Punkte

    Was zwischen den Parteien unklar bleibt, wird nicht «irgendwie» formuliert, sondern offen benannt und entschieden.

  4. 04Abgelegt statt vergessen

    Zum Abschluss erhalten Sie die Vertragsfassung und eine kurze Übersicht der Rechte und Fristen, die zu beachten sind.

Häufige Fragen zu Vertragsrecht

Wir haben eine Vorlage gefunden. Genügt nicht ein Blick darauf?

Eine Vorlage ist ein Ausgangspunkt, keine Antwort. Entscheidend ist, was in Ihrem Geschäft schiefgehen kann und ob der Vertrag das auffängt. Genau diesen Abgleich mache ich — der Blick auf die Vorlage ist der Anfang, nicht das Ergebnis.

Können AGB überhaupt helfen, oder sind sie ungültig?

Sie können helfen und sie werden regelmässig ungültig, wenn sie zu überraschend oder zu einseitig sind. Ich gestalte AGB so, dass sie in ihrem Kernbereich standhalten — und sage, welche Punkte gegenüber Konsumenten ohnehin nicht haltbar sind.

Übernehmen Sie regelmässig die Vertragsprüfung für ein Haus?

Ja. Einige Mandate sind als wiederkehrende Prüfung aufgesetzt: Sie senden den Entwurf, ich melde mich innert vereinbarter Frist mit einer Stellungnahme.

Typische Fragen

Kommt Ihnen eine davon bekannt vor?

  • Welche Klausel eines fremden Vertragsentwurfs kostet uns im Ernstfall wirklich Geld?
  • Können wir uns auf unsere AGB verlassen — sind sie gültig einbezogen?
  • Wie formulieren wir eine Pauschale, die auch dann hält, wenn der Aufwand mehr wird?
  • Ab wann ist eine E-Mail eine Vertragsänderung?

Kontakt

Im ersten Gespräch geht es um die Ausgangslage, nicht um ein Mandat. Danach wissen Sie, ob ich der Richtige bin — und was der nächste Schritt kostet. Telefon und Anschrift stehen auf der Kontaktseite.

Nächster Schritt

Zwei Sätze genügen für den Anfang

Schildern Sie die Ausgangslage kurz. Ich sage Ihnen, ob das zu diesem Bereich gehört und was der nächste sinnvolle Schritt wäre.